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Die Truppe auf dem Rettungsschlitten – Croque Monsieur und Teigtaschen

Ein heisser Sommertag, ein leichter Mittagstisch – und am Ende lagen alle wie nach einer Apokalypse herum.

ZOGSommer, Zürich4 Min. Lesezeit

Es war ein heisser Sommertag in Zürich, und die Ausbildung für die Absturzsicherung der SEG war in vollem Gange. Dennoch, es wurde dauerhaft gegessen, was das Zeug hergibt. Wir beschlossen, dass wir am nächsten Tag dafür sorgen werden, dass die Truppe nicht mehr an unseren Vorbereitungen nascht.

Wir entschieden uns, einen Croque Monsieur als Znüni zu machen, zum Mittagessen eine vermeintlich leichte Vorspeise, zum Hauptgang die selbstgemachten Teigtaschen in Sauerrahmsauce und zum Dessert eine Auswahl von zwei frisch zubereiteten Cheesecakes.

Das Resultat war unmittelbar und unbestreitbar. Das Bild, welches sich mir nach dem Essen ins Gedächtnis brannte, gleicht der Szenerie nach einem verheerenden Ereignis in einem apokalyptischen Film. Rettungsschlitten wurden zu Schlafliegen, jedes Stück schattige Hauswand war mit regungslos am Boden liegenden AdZS übersät, bei der Kaffeemaschine lagen AdZS komatös auf dem Sessel, noch mit einer Kaffeekapsel in der Hand. Die Gesichter waren alle totenbleich.

Die Frage, die ich nach der Wiederbelebung stellen musste, lautete: «Weshalb habt ihr denn so viel und vor allem alles gegessen?» Die Antwort war: «Es war zu gut.»